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MAAS-INTEGRATION

Das Ziel ist der Aufbau und der offene Betrieb einer Experimentier- und Lernumgebung (praxis­relevante Ebene) in optimaler Ergänzung zu dem „MaaS made in Austria“-Prozess (Policy- & Framing-Ebene). Diese experimentelle Lernumgebung (ELM) soll alle relevanten Aspekte eines erfolgreichen MaaS-Ökosystems umfassen: Bereitschaft und Vertrauen in MaaS, Organisationsmodelle und Governance-Strukturen, Datenverfügbarkeit, Datenformate und Datenqualität, Schnittstellen, Finanzströme, Aufteilung von Einnahmen, Prozesskonformität etc. Damit soll der Benefit auf allen relevanten Ebenen sichtbar gemacht bzw. mögliche Umsetzungsbarrieren überwunden werden, immer nationale und internationale Vorgaben berücksichtigend. Im Kern ist es das Ziel von ULTIMOB, einen wesentlichen Beitrag zu einem vertrauensvollen Miteinander (im Kontext von MaaS) aller AkteurInnen – zum Nutzen auf unternehmerischer und gesellschaftlicher Ebene – zu leisten.

Im Rahmen von ULTIMOB ist die Etablierung eines ‚MaaS-ready‘- oder ‚MaaS made in Austria-ready‘-Gütesiegels für regionale Mobilitätsanbieter ist angedacht . Sämtliche Player in der Multiakteursumgebung von MaaS haben über ULTIMOB die Möglichkeit – vor allem auch über eine unverbindliche, neutrale und vertrauensvolle Nutzung der ELM – zu erarbeiten, wie sie generell zum Thema „MaaS“ stehen, wie Ihre Bedenken und Sorgen hinsichtlich „MaaS“ ausgeräumt werden können bzw. in welcher Form ihre Dienstleistungen in ein MaaS-System integriert werden können. Dies umfasst sowohl emotionale, organisatorische und technische Aspekte. Das Ziel ist die Vergabe eines ‚MaaS made in Austria-ready‘-Gütesiegel (z.B. seitens des bmvit, der AustriaTech etc.) für Mobilitätsanbieter – dies zeigt, dass sie auf allen relevanten Ebenen bereit sind, sich in eine MaaS-Ökosystem einzubinden – i.S. des eigenen (betriebswirtschaftlichen) Nutzens, des Ziels der Wertschöpfung in Österreich bzw. gesamtgesellschaftlicher Ziel, ökologische Ziele einschießend.