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DER TNG-PROZESS

Die Mobilitätswende ist ohne das Überwindung von Umsetzungsbarrieren im Spannungsfeld zwischen Technologie, NutzerInnenverhalten und Governance nicht möglich. Dazu wird in ULTIMOB in einem transdisziplinären Ansatz ein praxisrelevantes Toolset entwickelt, mit dem Lösungswege in allen Bereichen des Mobilitätssystems aufgezeigt werden – der TNG-Leitprozess. Ziel ist hierbei die Entwicklung einer Toolbox zur Bewertung von Projekten anhand der übergeordneten Kriterien Technologie, NutzerInnen und Governance unter Berücksichtigung von Barrieren, Chancen und Risiken und Erarbeitung von Kriterien und Indikatoren sowie geeigneter Methodensets sowie die Entwicklung einer Toolbox für Monitoring und Evaluierung von im Rahmen des Leitprojekts angestoßenen Projekten in den Pilotregionen.

Den theoretischen Bezugsrahmen für den TNG-Ansatz (Technologie, NutzerInnen, Governance) bildet der Multiple Streams Ansatz. Darin wird der Erfolg eines Projektes von mehreren Dimensionen beeinflusst, die dynamisch veränderbar sind, sodass auch die Gleichzeitigkeit von günstigen Bedingungen für den Erfolg eines Projektes entscheidend ist. In ULTIMOB sind diese Dimensionen a) Technologien mit ihren spezifischen Eigenschaften, b) die Nutzerinnen mit ihrem Verhalten, ihren Gewohnheiten und ihrer Akzeptanz für neue Technologien und Services sowie c) die Governance mit ihren Akteuren, Netzwerken und Kommunikation. Auch die externen wirkenden rechtlichen, finanziellen, institutionellen und politischen Rahmenbedingungen gehen in die Toolboxen ein.